Die neue SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Wennigsen hat sich konstituiert. Die neun Ratsmitglieder haben Jonas Farwig einstimmig erneut zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Farwig führt die Fraktion bereits seit 2021. Ebenfalls einstimmig wurden Sonja Schwarze und Susanne Wolter zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen meiner Fraktion und danke für die geschlossene Unterstützung“, sagt Jonas Farwig. „Die Wählerinnen und Wähler haben uns einen klaren Auftrag gegeben: Wir sollen in den kommenden fünf Jahren das Beste für die Menschen in Wennigsen erreichen. Dafür braucht es stabile Mehrheiten, die Bereitschaft zum Kompromiss und den Willen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Genau diesen Weg wollen wir gehen.“

Die Fraktion arbeitet derzeit an ihrer internen Organisation und plant, wie die Ratsarbeit in der neuen Wahlperiode strukturiert werden soll. Dazu ist eine Klausurtagung geplant. Außerdem führt die SPD-Fraktion Gespräche mit weiteren Fraktionen und Ratsmitgliedern über die künftige Zusammenarbeit. „Die Gespräche sind konstruktiv. Unser Anspruch ist, dass der Rat handlungsfähig bleibt und die großen Aufgaben vor Ort gemeinsam bewältigt werden“, so Farwig.

Inhaltlich bleibt die Linie der SPD-Fraktion klar. Gute Kinderbetreuung und Bildung stehen weiter ganz oben. In der vergangenen Wahlperiode wurde hier viel angestoßen, und die Fraktion will diese Projekte jetzt eng begleiten: den Neubau der Grundschule Bredenbeck, die Erneuerung der Grundschule Wennigsen, zwei neue Dreifeld-Sporthallen an beiden Standorten, die weitere Sanierung der KGS sowie neue Kitas in Bredenbeck und Wennigsen. 

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Sicherheit. Die Feuerwehren sollen gut ausgestattet bleiben, und der Neubau des gemeinsamen Feuerwehrhauses für Bredenbeck und Evestorf soll zügig umgesetzt werden. Dazu kommen ein praxistauglicher Hochwasser- und Katastrophenschutz mit Anlaufstellen in den Ortsteilen und mehr Verkehrssicherheit, zum Beispiel an Schulwegen und vor Kitas.

Außerdem setzt sich die Fraktion weiter für bezahlbaren Wohnraum ein, etwa im Baugebiet „Kleines Lutterfeld“, und für faire Lösungen beim Erbbaurecht. Weitere Ziele sind die Fortsetzung des Straßensanierungsprogramms in allen Ortsteilen, die Stärkung von Ehrenamt, Vereinen und Kultur sowie die Umsetzung des Klimaschutzaktionsprogramms.

„Wir wissen, dass die Haushaltslage angespannt ist. Gerade deshalb setzen wir klare Prioritäten: Bildung, Sicherheit und eine funktionierende Infrastruktur“, betont Farwig. „Jeder Euro, den wir in Schulen, Kitas, Feuerwehrhäuser und Straßen investieren, ist ein Euro, den die Menschen in ihrem Alltag spüren.