Presseinformation: Energiewende ohne Bürger!

 

Die Vorgeschichte ist noch gut in Erinnerung oder auch kurz erzählt: Die Region hatte mit Blick auf das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) zunächst versprochen, dass es ein weiteres Vorranggebiet im Deistervorland nicht gegen den Willen der betroffenen Gemeinden geben sollte, um dann doch deren ablehnende Stellungnahmen vom Tisch zu wischen und der Windenergienutzung Vorrang einzuräumen.

Die Kehrtwende ist für Wennigsen besonders drastisch, da die Region mit der Raumordnung die Gemeinde über Jahrzehnte als Naherholungsschwerpunkt mit Vorrang des Landschafts- und Naturschutzes vor sonstiger Entwicklung beschränkt hatte.
Mit dem am 10.08.2017 in Kraft getretenen RROP und dem damit ausgewiesenen Windvorranggebiet ist jetzt der Acker für die Investoren bereitet und die treten jetzt mit Geld und Expertise an, letzte Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Beitrags des Deistervorlandes an der Energiewende zu zerstreuen: mangelnde Windausbeute hinterm Deisterkamm? Dann bauen wir halt die höchsten Windräder Norddeutschlands!
An der bisherigen Einschätzung der Wennigser SPD hat sich nichts geändert: Windenergienutzung in
dieser Form und an dieser Stelle ist landschaftsräumlich nicht vertretbar und widerspricht Wennigser Entwicklungszielen!
Ganz nebenbei, die Energiewende wird auch von Wennigser Bürgern bezahlt, Vorteile für den klammen Wennigser Haushalt werden aufgrund der Abschreibung und privaten Gewinnen damit nicht verbunden sein!
Mit der Missachtung großer Mehrheiten der betroffenen Kommunalvertretungen durch Regionalverwaltung und –versammlung wird auch die politische Landschaft nachhaltig beeinträchtigt, über wachsenden Politikverdruss muss man sich künftig auch in Wennigsen nicht mehr wundern.
Aus Sicht der Wennigser SPD kann es als Position des Rates jetzt keine 2 Meinungen geben, der Bürgermeister ist darin zu bestärken, die verbleibenden Rechtspositionen der Gemeinden gründlichst zu prüfen!

 
    Umwelt und Nachhaltigkeit
 

 


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