Miersch besucht soziales Kaufhaus in Wennigsen

 
 

Die Verbindung aus sozialen und ökologischen Maßstäben überzeugt. Am Donnerstag, den 27. Juli 2017, stattete der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch gemeinsam mit Kerstin Liebelt, Regionsabgeordnete und SPD-Landtagskandidatin, dem sozialen Kaufhaus in Wennigsen einen Besuch ab. Miersch wollte sich nach dem Umzug des Geschäfts an den Heisterweg über die aktuelle Lage des sozialen Kaufhauses informieren.

 

Das Team des sozialen Kaufhauses – um Geschäftsführer Thomas Bock und Geschäftsinhaber Sven Gerlach –  ist mit der derzeitigen Situation sehr zufrieden. So bringen täglich viele Spender neue Ware in das Kaufhaus und rund 50 Käufer werden verzeichnet.

Miersch ist von dem Modell des sozialen Kaufhauses begeistert: „Das soziale Kaufhaus hat weitaus mehr als nur eine soziale Komponente. Es trägt zur Nachhaltigkeit bei, da hier ein Gegenpart zur Wegwerf-Mentalität entwickelt wurde. Es ist schön zu sehen, dass dieses Konzept so viel Anklang findet.“

Während des Gesprächs wurde zudem geschildert, dass u.a. Geflüchtete, die Kinderkleidung im sozialen Kaufhaus erworben haben, diese auch wieder spenden, sobald die Kinder aus der Kleidung herausgewachsen sind. „Allein dieser Aspekt zeigt, dass die Idee des Kaufhauses in den Köpfen der Menschen lebt“, so Miersch.

Am Ende des Besuchs fragte Miersch dann noch nach Problemen des Kaufhauses. Ein Manko sei, dass das Kaufhaus die Dinge, die sich nicht verkaufen lassen, nicht über den lokalen Wertstoffhof von AHA entsorgen darf. So müsse das Kaufhaus den Müll gebührenpflichtig entsorgen. „Aus meiner Sicht orientiert sich das  soziale Kaufhaus primär am Gemeinwohl und verfolgt damit einen sozialen Aspekt. Ich werde mich daher dafür einsetzen, dass wir hier eine gute Lösung für alle Beteiligten finden“, so Miersch abschließend.

Besuch soziales Kaufhaus Wennigsen

Sven Gerlach, Thomas Bock, Matthias Miersch, Kerstin Liebelt (v.l.n.r.)

 

 


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